Rauschende Stürme und glühende Sonnenuntergänge: Unser erster Tag im Wohnmobil

Frühstart und herzlicher Empfang: Unser nagelneuer Wohnwagen

Um vier Uhr morgens war es soweit: Die Zeitumstellung ließ unsere Kinder bereits wach und bereit für den neuen Tag sein. Abgeholt von unserer Unterkunft durch Fraserway Vancouver, brachte uns ein Shuttle zur Wohnmobil-Ausgabe. Mit wenig Erwartungen im Gepäck, wurden wir überraschend positiv beeindruckt. Unser Wohnmobil war nagelneu, gerade mal 500 km gefahren. Alles war sauber und wir bekamen eine ausführliche und sehr hilfreiche Einführung. Während wir das Fahrzeug kennenlernten, gab es für die Wartenden kostenlose Hotdogs – ein Beweis der kanadischen Gastfreundschaft, der uns vollkommen begeisterte. Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, setzten wir unsere Reise fort in Richtung Walmart.

Erster Stopp: Ein gut geplanter Einkauf bei Walmart

Wir hatten eine gut vorbereitete Einkaufsliste, sodass wir rasch das Nötigste zusammen hatten. Unser Ziel war es, so schnell wie möglich unseren Campingplatz zu erreichen, um den Kindern etwas Erholung zu gönnen.

Auf ins Gebirge: Eine beeindruckende Fahrt Richtung Hope und Merritt

Wir ließen Hope hinter uns und fuhren hinauf in die Berge. Ein atemberaubendes Erlebnis, das uns fast sprachlos machte. Zweispurig ging es hinauf auf über 1500 Meter – einmal oben angekommen, folgte eine Hochplateau-Passage und kurz vor unserem Ziel machten wir noch einen Stopp beim lokalen Supermarkt in Merritt, um ein paar vergessene Dinge zu besorgen.

Kampf gegen die Elemente: Ein abrupter Wetterumschwung

Nun stand uns ein drastischer Wetterumschwung bevor. Innerhalb kürzester Zeit wechselten 27 Grad auf Regen und Sturm. Als wir in den Provincial Park einfuhren, war der Regen so stark, dass er sogar auf der Straße stand. Trotz des Unwetters konnten wir einen Logenplatz direkt am See ergattern, nachdem einige Camper aufgrund des Wetters abgereist waren.

Endlich angekommen: Sonne nach dem Sturm

Nach etwa einer Stunde ließ der Sturm nach und wir konnten auspacken, einräumen und ankommen. Der Rest des Abends wurde von der strahlenden Sonne gekrönt – ein Moment, den wir voll und ganz genossen. Als krönenden Abschluss stießen dann auch noch unsere Freunde zu uns, die sich ebenfalls ein Wohnmobil in Seattle ausgeliehen hatten. Endlich vereint, im atemberaubenden Kentucky-Alleyne Provincial Park, konnten wir den Abend ausklingen lassen.

Die erste Etappe unserer Reise hat uns gezeigt, wie reich an Überraschungen und Herausforderungen das Reisen mit dem Wohnmobil sein kann. Doch eins ist sicher: Der Anblick des Sonnenuntergangs am See hat alle Strapazen vergessen gemacht und uns auf die kommenden Abenteuer eingestimmt. Kanada, wir sind bereit!

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